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Kindermatratzen 2018 – Welche darf es sein?

Rückengesundheit fängt schon im Babyalter an. Eltern wollen nur das Beste für ihre Kinder. Ob es um Nahrung oder Kleidung geht: die neue Väter- und Müttergeneration achtet beim Einkauf auf Qualität, Nachhaltigkeit und Umweltfreundlichkeit. Der richtigen Matratze wird dabei manchmal nur wenig Aufmerksamkeit geschenkt. Dabei ist gerade die Schlafgesundheit besonders wichtig, um das Risiko für Rückenerkrankungen im Erwachsenenalter auf ein Minimum zu reduzieren.

Nach wie vor Standard: Die Schaumstoffmatratze

In der Regel verkaufen die großen Möbelketten wie Roller oder Poco ihre Kinderbetten inklusive Matratze aus Schaumstoff. Der Kern einer solchen Unterlage besteht aus aufgeschäumtem Polyurethan, dem einfachsten und günstigsten Material auf dem Matratzenmarkt. Auch wenn sie teilweise mit Rillen oder manchmal auch mit Lüftungskanälen gearbeitet sind, kann das Material als solches die individuellen Liegezonen eines Kindes nicht ausreichend berücksichtigen. Für dieses Produkt spricht jedoch der unschlagbare Preis. Eine der günstigeren Matratzen ist beispielsweise die Vitalis Kids von Matratzen Concord.

Die Kaltschaummatratze

Dieser Matratzentyp ist zwar auch aus Polyurethan gefertigt, wurde aber aufwändig in mehreren Schichten gearbeitet, gerade für Babys gut geeignet, damit sie einen gesunden Schlaf haben. Durch das aufeinander geschichtete Material gibt diese Matratze auf Druck wesentlich gleichmäßiger nach, als ihre Schwester aus einfachem Schaumstoff und sorgt damit für einen höheren Liegekomfort. Unter gleichzeitiger Verwendung beispielsweise einer Viskoschaumauflage wird diese Matratze noch elastischer und gibt insbesondere bei Körperwärme noch etwas mehr nach. Dies gewährleistet eine individuelle Berücksichtigung der Schlafzonen. Luftkammern und senkrechte Belüftungskanäle sorgen für ein gesundes Schlafklima. Eine vergleichsweise günstige Matratze dieser Kategorie ist die Vyssa Skönt von IKEA.

Matratzen aus Latex-Kokos

Bei dieser Variante besteht der Matratzenkern aus einer Kombination aus Latex und Kokosfasern. Durch diese Mischung ist es möglich, sehr dünne Matratzen herzustellen, die allerdings aber auch vom Gewicht her vergleichsweise schwer sind.

Latex hat die positive Eigenschaft, unter Druck gut nachzugeben. Das ist wichtig für eine hochwertige Kindermatratze, wobei sie aber auch nicht zu weich sein darf. Der Ausgleich und damit der richtige Härtegrad wird durch die Verarbeitung von harten bis mittelharten Kokosfasern erreicht. Die Matratze erhält dadurch eine gewisse Festigkeit, was ein frühzeitiges Durchliegen durchaus verhindert. Die Prolana Kindermatratze Lara Plus 70x140cmLatex-Kokos-Matratze ist mit dem verwendeten Material an sich schon sehr luftdurchlässig, trotzdem werden bei diesem Matratzentyp zusätzlich noch senkrechte Lüftungskanäle eingearbeitet. Diese sollen gewährleisten, dass das Kind nicht schwitzt und die ganze Nacht ein optimales Klima bestehen bleibt.

Latex-Kokos-Matratzen liegen im Preis etwas höher, als die anderen Matratzentypen. Zu dieser Kategorie zählen zum Beispiel die Matratze Lara Plus von Prolana oder die Kokos-Latex-Matratze von Waschbär.

Praxistests stellen anschaulich dar, dass alle Matratzentypen Ihre Vor- und Nachteile, und auch ihre Berechtigung haben. Die Liegeeigenschaften sind bei allen Typen als durchaus akzeptabel bis sehr gut zu bezeichnen. Das Preis-/Leistungsverhältnis ist für viele Verbraucher ein gewichtiges Argument, welches letztendlich zu einer Kaufentscheidung führt.

Die Eltern haben hierbei die Qual der Wahl. Unsere Empfehlung für das Jahr 2018:

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